North Shore ist vor allem für seine Wellen und die besten Garlic Shrimps bekannt. Schöne Strände und gutes Essen, das musste man mir und Michelle nicht zweimal sagen, weshalb wir von unserem Hostel aus am 14.8 eine Tour genau dorthin machten.
Mit einem Minivan ging es als Erstes an den Turtle Beach, wie der Name schon sagt, kann man hier sehr gut Schildkröten beobachten. Eigentlich, denn wieder einmal war das Glück auf meiner Seite und es waren natürliche keine zu sehen und selbst unser Guide meinte, das sei ihm noch nie passiert, aber wir es später nochmal versuchen würden. Deshalb ging es weiter nach Sharks Cove, entgegen dem Namen gibt es hier aber keine Haie, dafür viele verschiedene Fische, weshalb es ein guter Spot zum Tauchen oder Schnorcheln ist. Außerdem kann man dort von einer 6ft (ca. 1,8m) hohen „Klippe“ springen, falls man das möchte.
Da North Shore für Foodtrucks bekannt ist, konnten wir das natürlich bei unserer Tour nicht auslassen. Der bekannteste ist Giovanni’s Shrimp Truck, aber ich würde jetzt Mal behaupten, dass die von unserem Shrimp Truck mindestens genau so gut waren und wir zumindest keine Stunde warten mussten. Als Nachspeise kann ich auf jeden Fall Shave Ice empfehlen. Eigentlich ist das nur Wassereis mit Sirup, aber manchmal muss es ja auch nicht ausgefallen sein, damit es schmeckt.
Wem die 6ft Klippe vom Vormittag noch nicht gereicht hat, der sollte weiter bis Waimea Bay fahren und dort von einer knapp 6-7 Meter hohen Klippe springen. Wofür ich mich entschieden habe, keine Frage oder? Allerdings gibt es keine Beweisfotos, aber ich hab es wirklich gemacht.
Doch auch wenn einem nicht nach Klippenspringen ist, kann man hier das Meer und den Strand genießen.
Nach Waimea Bay ging es wieder zurück zum Turtle Beach um mit etwas Glück nochmal Ausschau nach Schildkröten zu halten.
Und tatsächlich hatten wir dieses Mal Glück und konnten Schildkröten sehen. Manche zwar nur aus Entfernung und durch ein Seil von uns getrennt, aber auch im Wasser waren jetzt ein paar zu sehen. Dann hatte sich das Warten zumindest gelohnt. Auch wenn ich bald feststellen sollte, das Schildkröten auf Hawaii nicht so selten sind wie ich dachte.
Der letzte Stopp unserer Tagestour führte uns zur Dole Plantation. Eine Ananasfarm mit hervorragendem Eis, was ich nur deshalb weiß, weil wir es natürlich probiert haben. Hinter dem Haupthaus mit Souvenirshop und Restaurant kann man einen kleinen Garten besichtigen, in dem verschiedene Arten von Ananas wachsen. Auf jeden Fall Mal interessant zu sehen. Außerdem fährt eine kleine Bimmelbahn durch den Park, aber da wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir das ausgelassen. Der Shop lässt für Ananasliebhaber keine Wünsche offen: ob zum Essen, zum Anziehen oder Dekoration, hier ist für jeden was dabei.
Das war dann auch schon der letzte Stopp eines wirklich erlebnisreichen Tages und es ging für uns satt und glücklich zurück zum Hostel.
FYI: Mittlerweile hat sich mit der Uni und der Wohnung alles eingespielt, weshalb die nächsten Tage hoffentlich schon der nächste Beitrag kommen sollte.
Bis dahin
Aloha
– Lisa






















