Already a month!

Aloha!

Vergangenge Woche war wirklich viel bei mir los. Dazu gehörten Wanderungen, abends weg gehen, Surfen, Uni, also auf jeden Fall ein straffer Zeitplan, aber dafür kann ich mich nicht beschweren, dass ich nichts erlebe.

Am Sonntag, den 15.09 ging es für uns schon recht früh los. Das Ziel: Mount Olympus. Mit dem Bus ging es deshalb für etwa eine Stunde Richtung „Berge“ und zu unserem Startpunkt. Wir wollten eine Challenge und die haben wir auf jeden Fall bekommen. Der Beginn der Wanderung war recht gemütlich und zu elft ging es los. Auch wenn der Weg teilweise abenteuerlich mit Kletterpassagen über Felsen losging, so richtig spannend wurde es erst im letzten Drittel. Diese Wanderung war wirklich anstrengend, vor allem aufgrund der generell hohen Luftfeuchtigkeit, die dazu führte, dass man sofort zu schwitzen anfängt. Der Weg ist ein sogenannter Ridge Trail, er führt also am Ende auch lange an einem Grat entlang, aber keine Sorge, nicht so ein Grat wie wir ihn aus den Alpen kennen. Eher ein Grat auf dem man die unglaublichen Aussichten genießen kann.
Als der Weg dann etwas extremer wurde und wir uns an Seilen hochziehen mussten, hat sich unsere Truppe etwas verkleinert. Oben auf dem Gipfel kamen wir dann im Endeffekt zu siebt an. Die sieben Zwerge aus den sieben Bergen oder so.

Am Abend wollten wir dann noch in einen Club gehen, aber mit den Schuhen, die ich anhatte, kam ich natürlich nicht rein. Lesson Learned also: Schuhe mit Riemen hinten sind für diese Bar (Sky Bar) auf jeden Fall ein Muss. Wir haben uns aber nicht entmutigen lassen und sind weiter ins Rumfire (im Sheraton Waikiki) gegangen und haben dann dort noch Freunde getroffen und einen schönen Abend verbracht.

Am Montag stand dann ein relativ entspannter Tag mit Surfen und durch die Stadt bummeln an, denn Dienstag sollte nochmal anstrengend werden.

Dienstag hatte ich dann also wieder zwei Kurse in der Uni und am Abend ging es dann spontan auch noch in eine Bar (Dienstag steht für Moose’s). Ich war eigentlich schon fast im Bett, als es dann doch noch hieß, wir ziehen los. Den Weg dorthin durfte ich übrigens doppelt laufen, weil ich nicht das richtige Ausweisdokument dabei hat. Lesson Learned hier: Ohne gültigen Ausweis (auch nicht mit Studentenausweis) kommt man in kaum eine Bar oder Club in Waikiki und generell Amerika. Ins Bett ging es dann so gegen 3 Uhr.

Mittwoch hatten wir geplant nach Hanauma Bay zu fahren, da ich erst am Abend wieder Uni hatte. Gesagt, also auch getan. Lustigerweise lag dort eine Robbe am Strand, die genau das verkörperte, wonach mir auch war: Schlaf. Sie lag einfach am Strand, ließ sich von den Wellen umspülen und genoss die Sonne. Weil Hanauma Bay (ehemals ein Vulkankrater) aber auch mit der schönste Spot zum Schnorcheln sein soll, sind wir natürlich geschnorchelt und sind entspannt am Strand gelegen.

Donnerstag. Sunset at the Beach. Queens Beach.
In Waikiki ist immer etwas los. Diesen Nachmittag war es das Sunset at the Beach Festival. Dort sollte unter anderem die Band Train auftreten. Mein persönliches Highlight war jedoch der rote Teppich mit den Stars der Serie Hawaii Five-O. Denn an diesem Abend liefen die Premierenfolgen der zehnten Staffel Hawaii Five-O und der zweiten Staffel Magnum PI, die beide auf der Insel gedreht werden. Da ich bekennender Hawaii Five-O Fan bin und mittlerweile schon viermal durch Zufall durch das Set gelaufen bin, stand für mich fest: Da muss ich hin. Denn bei meinen zufälligen Setbesuchen habe ich nie die Darsteller gesehen, sondern leider immer nur die Crew.
Ich muss zugeben, gerade Alex O‘ Loughlin hat auf meinen Bilder einen ziemlichen Schlafzimmerblick drauf, aber fairerweise muss man sagen, dass die beiden Crews bis vor dem Event noch an neuen Episoden gedreht haben und direkt vom Set zum Event gekommen sind. Weniger attraktiv macht ihn das meiner Meinung nach allerdings nicht.

Nach dem Event ging es kurz nach Hause, Abendessen und fertig machen und dann noch zu einer Freundin, bevor es weiter in eine Bar gehen sollte (denn Donnerstag heißt Study Hall). Um es vorweg zu nehmen, es war ein wirklich lustiger Abend, der damit endete, dass wir um 5:30 Uhr (zum Glück wurde es noch nicht hell) nach Hause kamen und ins komplett müde ins Bett gefallen sind.

Freitag. Der Tag danach.
So schlimm war es zum Glück nicht, aber sonderlich viel gemacht haben wir nicht, da wir erst einmal ausschlafen mussten. Am Abend ging es nach Magic Island, den Sonnenuntergang und das Feuerwerk (das jeden Freitag stattfindet) anschauen und dann zurück ins Bett, denn am Samstag wollten wir wandern gehen.

Samstag.
Nachdem es über Nacht ordentlich geregnet hatte, mussten Jojo, Michelle und ich unsere eigentliche Wanderung absagen und haben in der Früh noch eine Alternative gesucht und gefunden: den Maunawili Falls Trail. Das war kein zu anspruchsvoller aber dennoch schöner Hike mit den Maunawili-Wasserfällen als Ziel. Als Wegzehrung gab es am Anfang erstmal Kokoswasser und Kokosfleisch von einer Palme am Wegesrand. Das ist finde ich Hawaii.
Zurück zur Wanderung, sie führte durch den Regenwald und über keinen allzu steilen, aber dafür wieder matschigen Weg. Da ich meine Schuhe jedoch eh nicht mehr nach Deutschland mitnehmen will, machte das nichts.
Die Wanderung kann ich auf jeden Fall empfehlen, denn die Wasserfälle sind wirklich ganz hübsch und man kann den ersten Wasserfall sogar hochklettern und kommt dann zu einem zweiten, bei dem auch deutlich weniger Menschen unterwegs sind.

Wieder zurück in Waikiki haben wir kurz entspannt, denn am Abend sind wir noch kurz auf ein Oktoberfest gefahren und im Anschluss daran auf eine amerikanische College Party gegangen.
Und wie es sich für eine echte Münchnerin gehört, bin ich dort mit meiner Lederhosn aufgeschlagen. Von ein paar Amerikanern wurde ich deswegen auch angesprochen, weil sie es wohl ganz cool fanden, dass ich mit echter Lederhose da war. Die Einzige in Tracht war ich allerdings nicht, auch wenn ich mich Frage, wozu Amerikaner Dirndl und Lederhosn in ihren Schränken hängen haben. Meine Theorie ist, dass diese Teile Relikte eines vergangenen Oktoberfestbesuches sind, die nun bei jedem Nachahmungsfest ausgeführt werden, aber genau erfahren werde ich es wohl nie. Bayerisches Bier gab es dort auch, weshalb ich, auch wenn Bier nicht mein Lieblingsgetränk ist, vollen Stolzes ein Paulaner getrunken habe. Die Brezn waren leider, leider schon aus. Aber trotzdem: Prost und ein Prosit der Gemütlichkeit nach Hause!

Nachdem ich mich kurz umgezogen hatte (denn als typisch deutsch wollte ich nicht auf der Party auftauchen), ging es weiter zur College Party. Dort sind wir dann auch noch kurz geblieben und zurück in Waikiki wollten wir weiterziehen, aber da wir relativ spät dran waren, ging es nur noch kurz in einen Irish Pub und dann nach Hause.

Sonntag.
Eine anstrengende Woche geht zu Ende. Heute hieß es Ausschlafen. Endlich. Außerdem fand die letzten Tage im Fort de Russy Beach Park ein Volleyball Turnier statt, dessen Finalspiele am Nachmittag ausgetragen wurden. Auf dem Weg dorthin kam ich bei Essenständen vorbei an denen es unter anderem Tapioca Pudding (bestehend aus Stärke und wird oft mit Kokosmilch zubereitet) gab, den ich dann auch direkt probiert habe. Fazit: sehr zu empfehlen.

So das war, was wir diese Woche so erlebt haben. Die Tage möchte ich mir dann endlich ein Surfboard kaufen. Und in 2 Wochen stehen auch schon die ersten Midterm-Prüfungen an, das heißt, die Hälfte des Semesters ist schon wieder vorbei, aber daran denke ich erst, wenn es soweit ist.

Mahalo und bis dann
Lisa

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