Die Zeit vergeht und ich muss zugeben, dass ich den Blog hier etwas vernachlässigt habe, aber es gab so viel zu erleben und da will man natürlich dabei sein und nicht nur am Laptop hängen.
Dafür kommt jetzt aber eine komprimierte Zusammenfassung meiner Highlights der letzten 3-5 Wochen.
1. North Shore Trip 1.0 mit über 20 Leuten
Es ging mit einer großen Gruppe internationaler Studenten in Richtung Norden. Wir hatten zwei Häuser gemietet und haben uns die Strände und die Umgebung angeschaut und waren, siehe Punkt 2, mit Haien schnorcheln. Auf dem Weg Richtung Norden wollten wir noch bei Sonnenblumenfeldern halten, allerdings mussten wir feststellen, dass sie sich auf Privatgrund befinden und wir leider nicht hin kamen. Stattdessen haben wir uns diese Kirche kurz angeschaut und als Dank habe ich direkt etliche Mückenstiche mitgenommen.
2. Mit Haien schnorcheln (North Shore)
Während unserem Trip war ein Highlight das Sharkdiving. Mit einem Boot ging es raus an die Küste und rein ins Wasser. Wir waren zu sechst auf dem Boot und die Stimmung war nervös bis aufgeregt. Endlich im Wasser war das ganze für mich zwar sehr besonders, allerdings hatte ich mir erhofft, aus näherer Umgebung einen Blick auf die Haie werfen zu können. Näher als 4-5m sind sie nämlich leider nie gekommen.
3. Mit Mantarochen schnorcheln (Big Island)
Ein paar Wochen später, als mich meine Freundin aus Deutschland besuchen kam (Ende September) sind wir nach Big Island geflogen. Neben dem Volcanoes Nationalpark der – Achtung Spoiler – momentan kein Lava an irgendeiner Stelle hat, ist die Insel dafür bekannt, dass man mit Mantarochen schnorcheln kann. Durch spezielles Licht wird die Bildung von Plankton angeregt, der Hauptnahrung der Rochen. Über die Jahre haben die Rochen eine Methode entwickelt, um möglichst viel davon aufzunehmen, indem sie an dem Lichtboard eine Rolle rückwärts machen ohne dabei die Schnorchler zu berühren. Das beweist, dass Mantarochen sehr intelligente Lebewesen sind. Wir wurde uns so schön gesagt: „Manta rays are friendly giants“. Das stimmt, denn sie haben nicht einmal einen Stachel. Ein deutlicher Kontrast zu den „gefährlichen“ Galapagoshaien ein paar Wochen zuvor.
4. North Shore 2.0 und Roadtrip mit Mount Tantalus
Mit Freunden und einem roten Mustang Cabrio (das Kennzeichen am besten nicht all zu genau beachten) als Gefährt ging es wieder Richtung Norden. Diesmal allerdings nur für einen Tagesausflug. Erster Stopp war Sunrise Shack. Dort gab es eine lecker Smoothie-Bowl für jeden von uns. Nächster Halt war Sunset Beach, um die Bräune etwas aufzufrischen. Nächstes Must-have waren natürlich – richtig, Garlic Shrimps. Auf dem Rückweg Richtung Honolulu sind wir die Ostküste entlanggefahren und haben dort nach einer der vielen Schaukeln am Straßenrand Ausschau gehalten.
Den Abschluss bildete der Sonnenuntergang auf dem Mount Tantalus Lookout oberhalb von Waikiki.
5. Big Island 1.0 mit Volcanoes National Park
Wie gerade schon angekündigt, war ich im Volcanoes National Park. Im Endeffekt sieht man dort den Riesenkrater, der sich nach der Eruption September 2018 vervierfacht hat (und dabei leider alle Lava ausgespuckt hat..). Außerdem kann man die Lavafelder der verschiedenen Ausbrüche betrachten. Allerdings sprechen Bilder oft mehr als 1000 Worte deswegen folgen jetzt ein paar visuelle Eindrücke.
6. Big Island 2.0 mit White Road Waterslide
Ein Wochenende später und sage und schreibe 4 Tage nach meinem ersten Aufenthalt auf Big Island ging es für mich – genau – wieder nach Big Island. Diesmal haben wir uns zu viert auf den Weg gemacht. Ein Highlight bei diesem Trip war die Wanderung zur White Road Waterslide. Der Weg dorthin ist recht abenteuerlich und führt durch mehrere Wassertunnel.
7. Kauai
Eins meiner persönlichen Highlights war auf jeden Fall auch Kauai – The Garden Island. Dieser Tripp fand 4 Tage im Anschluss an den zweiten Big Island Trip statt (25.10-28.10). Deswegen hatte ich im Oktober auch kaum Zeit zu schreiben, weil ich mit Uni und Ausflügen relativ gut eingebunden war.
Zurück zu Kauai: Das Highlight der Insel ist mit Sicherheit die Napali Coast. Die beeindruckende Steilküste diente unter anderem als Drehort und Inspiration für Jurassic Park. Aber auch sonst hat die Insel einzigartige Landschaften zu bieten, egal ob von Land oder vom Wasser aus betrachtet oder sogar aus der Luft?
8. Helikopterflug auf Kauai
Um einen genaueren Blick auf die Napali Coast werfen zu können, haben 4 von uns einen Helikopterrundflug gemacht. Um 8:30Uhr morgens ging es für uns in die Luft. Viel mehr will und muss ich dazu glaube ich gar nicht mehr sagen, vielleicht noch, dass ich
9. Kayaktour auf Kauai
Zweites Highlight des Tages war im Anschluss die Kayak Tour zu einem „geheimen“ Wasserfall, der natürlich jedem Touristen bekannt war, aber trotzdem war es ein schöner Ausklang unseres Trips. Besonders zum Schmunzeln hat uns unser einer Begleiter gebracht, der etliche Sachen auf der kurzen Tour verlor, darunter beide Schuhe in einem Fluss.
10. Stairway to Heaven
Auch Wanderungen haben wir in letzter Zeit viele unternommen. Eine davon stand schon von Anfang an auf meiner To-Liste ganz oben: Stairway to Heaven, auch Haiku Stairs genannt. Der Aufstieg war auf jeden Fall ein Workout. Über 3922 Stufen ging es teilweise fast senkrecht nach oben, aber für den Ausblick und das Erlebnis lohnt sich die Mühe allemal.
So, gerade ist bei mir der 08. November und erlebnistechnisch ist dieser Blog jetzt fast wieder auf dem aktuellen Stand. Da es jetzt in nächster Zeit zumindest etwas ruhiger wird, werde ich mich daran machen, noch ausführlicher von meinen Ausflügen auf die anderen Inseln zu berichten.
Bis dahin:
Mahalo
– Lisa





















































