Kauai you stole my heart (1.0)

25.Oktober bis 28. Oktober 2019

Ich war nur drei ganze Tage auf dieser Insel und trotzdem hätte ich sie am liebsten überhaupt nicht mehr verlassen.
Und so viel schon vorab, ich kann jetzt noch deutlicher verstehen, warum die Macher von Jurassic Park und Co. sich für diese Insel und Hawaii entschieden haben.
Nachdem ich mittlerweile schon auf Maui (Ende August) und Big Island (zweimal im Oktober) war, stand nun noch Kauai auf meiner To-do Liste. Ich muss dazu ehrlich sagen, dass mir lange nicht klar war, dass diese Insel überhaupt existiert.

Morgens früh um 3:30 Uhr ging es zu fünft Richtung Flughafen und von dort aus dann in 30 Minuten nach Lihue auf Kauai. An dieser Stelle kann ich South West Airlines empfehlen, weil man für 49$ einfach auf die anderen Inseln fliegen kann und IMMER 2 Gepäckstücke inklusive hat.
Nachdem wir unser Auto gefunden hatten, ging es los zum Frühstücken. Dafür sind wir zum Café Java Kai in Kapaa gefahren. Dort konnte man zwischen Bageln, Smoothie Bowls und Waffeln auswählen. Auch der Matcha Latte dort ist nur zu empfehlen.

Der nächste Stop unserer Gruppe war der Sleeping Giant Trail Head. Bei dieser relativ kurzen Wanderung boten sich uns schöne Aussichten auf einen Großteil der Insel. Zugegebenermaßen ist Kauai die kleinste Insel, aber trotzdem.
In der Nähe unserer Wanderung lagen die Opaeka’a Falls. Wasserfälle kann man auf allen hawaiianischen Inseln einige sehen, aber trotzdem ist der Anblick doch immer irgendwie noch besonders. Wenn man noch kurz etwas weiter läuft und die Straße überquert erhält man außerdem einen wunderschönen Blick auf den Wailua River.

Für den Nachmittag sind wir dann nach Hanalei Bay gefahren um dort surfen zu gehen. Bis auf zwei aus unserer Gruppe haben wir uns alle Boards geliehen und sind bei nahezu perfekten Wellen ins Wasser gegangen. Ein Vorteil ist außerdem, dass es dort Wellen für jedes Können gibt. Je weiter man Richtung des Piers geht, desto kleiner werden die Wellen.

Hanalei Bay vom Wasser aus

Am Abend checkten wir in unser AirBnB in Princeville ein und gingen relativ früh ins Bett, da morgen eine lange Wanderung anstand.

Für den darauffolgenden Tag war der Kalalau Trail im Haena State Park geplant. Dafür haben wir am Tag zuvor einen Shuttle gebucht. Denn entweder muss man eine Genehmigung für sein Auto (der Eintritt ist dabei schon inklusive) kaufen oder einen Shuttle buchen, da man sonst keinen Zutritt in den Park erhält. Das kann man aber beides einfach über die Website des Haena State Park machen. Gerade in der Hochsaison sollte man das allerdings schon etwas im Vorhinein machen und nicht wie wir erst einen Tag vorher. (Wir mussten im Endeffekt zu zwei unterschiedlichen Zeiten los, weil es nicht mehr genug Plätze in einem Shuttle gab)
Jedenfalls führte uns die Wanderung zuerst zum Hanakāpī’ai Beach. Der Strand ist nicht zum Baden geeignet, aber dient auf jeden Fall gut als Picknickplatz bevor es weiter zum Hanakāpī’ai Waterfall geht. Für die Wanderung sollte man auf jeden Fall mindestens einen halben bis Dreiviertel Tag einplanen, Wert ist sie es aber allemal. Und abgesehen von der üblich hohen Luftfeuchtigkeit war die Wanderung auch gut machbar.

Am Abend waren wir dann alle relativ geschafft und nach einem gemütlichen Abend ging es ins Bett.

Neuer Tag – auf in neue Abenteuer. Heute wollten wir noch ein paar kleinere Punkte von unserer To-do Liste streichen, bevor morgen der letzte Tag und ein, eigentlich zwei Highlights bevorstanden. Nichts geht jedoch über eine Morning-Surf-Session. In ging es deswegen nochmal kurz ins Wasser.
Zuerst wollten wir die Sachen in der Umgebung unseres Apartments abfahren. In Prineville wollten wir deshalb zur Turtle Cove. Das stellte sich allerdings als schwierig heraus, denn als wir anhielten, meinten andere deutsche Passanten, die gerade wieder in ihre Autos wollten, dass wir da besser nicht runter sollten, weil es wohl recht steil sei. Eigentlich für uns alle kein Problem, aber als dann ein Auto mit einer Sicherheitsfrau hielt und so lange wartete, bis wir wegfuhren, mussten wir einsehen, dass wir die Turtle Cove dieses Mal wohl nicht sehen würden. Natürlich hatten wir noch weitere Orte auf unserer Liste, also ging es zu Queen’s Bath. Das sind Tidepools, die je nach Strömung recht einladend zum Schwimmen sein können.

Am Abend haben wir dann noch eine richtig geniale Aktion gebracht. Wir wollten den Sonnenuntergang anschauen und haben uns einen schönen Strand rausgesucht, den wir in der Zeit noch gut erreichen konnten. Einziges Problem nur, der Strand lag auf der Ostseite, die Sonne geht ja aber bekanntlich im Westen unter. Schön war es aber trotzdem. Danach sind wir dann zu viert noch in die „Berge“ gefahren und haben uns die Sterne angesehen.

Für unseren letzten Tag stand dann für mich noch ein persönliches Highlight auf dem Plan, darüber wird es aber einen eigenen Blogpost geben. So viel sei gesagt, das war etwas, dass ich schon seit meiner Ankunft unbedingt sehen bzw. machen wollte.

Aloha,

-Lisa

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